Elektromobilität hautnah erleben – VRD Stiftung für Erneuerbare Energien besucht die Realschule Tiengen mit ihrer Elektroflotte

Kürzlich hatten die Schüler einiger 6. Klassen und aller 8. Klassen die einmalige Gelegenheit, verschiedene Elektrofahrzeuge selbst zu testen und damit Elektromobilität gewissermaßen hautnah erleben zu können. Ermöglicht wurde dies durch die VRD Stiftung für Erneuerbare Energien.

Auf dem Schulhof sorgte Dr. Georg Eysel-Zahl von der VRD Stiftung noch vor Unterrichtsbeginn mit seinen Elektrofahrzeugen für großes Aufsehen bei den Schülern. Vor allem der elektrische Tretroller und das Elektromoped hatten es ihnen angetan. Ihre Neugier, mehr über das Thema Elektromobilität zu erfahren, war sofort geweckt.

In der 90-minütigen Unterrichtseinheit wurden den Schülern zunächst, ohne viele technische Details, die Eigenheiten und Herausforderungen der Elektromobilität vorgestellt und systemische Unterschiede zu Verbrennungsfahrzeugen erläutert. Mit den Schülern wurde zudem die Frage diskutiert, wie man sich möglichst umweltfreundlich fortbewegen kann, vor allem auch dann, wenn längere Strecken zurückgelegt werden müssen. Besonders interessant war die Debatte über die Umweltfreundlichkeit der Elektroautos. Den Schülern wurde aufgezeigt, dass die Umweltfreundlichkeit maßgeblich davon abhängt, wie der Strom für die Elektroautos gewonnen wird und wie lange ein E-Auto in Betrieb ist, damit der enorm hohe Energieverbrauch der Produktion wieder ausgeglichen werden kann.

Sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer waren die anschließenden Probefahrten mit den Elektrofahrzeugen das Highlight der Unterrichtseinheit. Dabei hatten Schüler und Lehrer die Möglichkeit, ein Elektro-Pkw, ein elektrisches Moped, ein elektrisches Fahrrad (Pedelec) und einen elektrischen Tretroller selbst auszuprobieren bzw. mitzufahren. Bei den Fahrten ging es gerade nicht um das möglichst schnelle Überwinden einer Wegstrecke, sondern darum, erstmals ein geräusch- und emmissionsloses Fahren selbst erleben zu können. Vor allem von dem Fahrerlebnis mit dem Pkw und dem Moped waren die Schüler tief beeindruckt. Einige Schüler meinten: „Wow, sind die leise. Die hört man ja gar nicht!“ „Man spürt die Geschwindigkeit kaum“, sagten andere. Durch die Probefahrten kamen aber auch Fragen auf wie: „Ist es im Straßenverkehr nicht gefährlich, wenn man die Fahrzeuge gar nicht kommen hört?“ Den elektrischen Tretroller wollten die Schüler am liebsten gar nicht mehr hergeben. „Das Fahren mit dem Tretroller macht so viel Spaß, damit würde ich jetzt am liebsten immer zur Schule fahren“, sagte eine Achtklässlerin grinsend. Insbesondere durch die Probefahrten konnten die Sechst- und die Achtklässler viele neue Eindrücke sammeln und interessante Einblicke in die Mobilität der Zukunft gewinnen.

Foto 1: Die Klasse 6a bei der Unterrichtseinheit zur Elektromobilität (Bild Realschule Tiengen, Karin Petermann)

Foto 2: Dr. Georg Eysel-Zahl von der VRD Stiftung für Erneuerbare Energien erklärt Schülern der Klasse 8b die Funktionsweise eines Elektro-Mopeds (Bild Realschule Tiengen, Karin Petermann)

 

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